Osramgründe    
 

 

Mit der Ausgabe des alterlaa.print im Dezember letzten Jahres (Titelthema Generationen) wurde die OECD-Studie von Prof. Ernst Gehmacher zum Thema Sozialkapital angekündigt. Mittlerweile sind die Fragebögen ausgewertet und die Ergebnisse verfügbar.

 

Die wichtigsten Studienergebnisse:

In Nahebeziehungen (Familie und Freunde) sind fast alle (95 %) eingeschlossen. Drei Viertel haben dafür viel Zeit – etwa 60 % wird in Alt-Erlaa verbracht. Das ist wirklich wie in einem Dorf. Vereinsleben und Geselligkeit sind mit 65 % Teilnahme noch beachtlich. Zwar nur mehr 22 % bringen dafür viel Zeit auf, dieser für das Vereinsleben aber noch beachtliche Anteil basiert zu 63 % auf die lokalen Angebote. Auch im Sport- und Hobby-Bereich, bietet Alt-Erlaa viel: drei Viertel spielt sich davon im Wohnviertel selbst ab.

 

Die zweite wesentliche Komponente von Sozialkapital ist die Größe des Kreises an vertrauten und gut bekannten Personen. Die sozialen Kontakte in Alt-Erlaa und außerhalb sind in etwa gleich groß, also die Hälfte des Sozialkapital-Netzes existiert vor Ort. Diese Werte liegen etwas unter jenen ländlicher Siedlungen und Dörfern, aber weit über denen anderer großstädtischer Wohnformen (Wohnhausanlagen, Wohnviertel, Siedlungen). Die Identifikation mit Alt Erlaa ist dementsprechend stark.

 

Die Befindlichkeit der Befragten entspricht den Erwartungen: Berufs-Stress, ein für die Ansprüche nicht ganz zureichendes Einkommen, nicht krank und doch nicht so ganz gesund, aber mit dem Leben und den menschlichen Beziehungen so ziemlich zufrieden. Doch Umweltqualität und Freizeitwert sind in Alt-Erlaa hoch. Und das Wohnen ist ein Traum – hier liegen die Werte weit über dem Durchschnitt.

 

Weiters verfügbar:

 

Der komplette Arbeitsbericht im Detail

Interview mit Prof. Ernst Gehmacher aus der aktuellen Ausgabe des alterlaa.print

 

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